Jahresrückblick: Wendy

Ein Jahr verändert viele Dinge. Das wurde mir gesagt, bevor ich diese Reise begann. Mein Name ist Wendy Ramírez Pino und ich bin Freiwillige bei der CVJM Quindío. Im Jahr 2018 wurde ich für ein Jahr als Volontär an der CVJM in Erfurt, Deutschland, von August 2019 bis August 2020 ausgewählt. Wir hatten einen Plan, wie alle Menschen auf der Welt, aber der Plan begann im Februar mit «kleinen» Veränderungen, die durch den bereits bekannten Covid-19 verursacht wurden. Ich war in einem meiner Seminare (als Freiwillige müssen wir in unserem Jahr an einer Reihe von Seminaren teilnehmen), als sie die nationale Quarantäne verordneten, weshalb mein Seminar ausgesetzt wurde und wir in unsere Städte zurückkehrten.

Die Arbeit änderte sich völlig, wir begannen mit Online-Arbeiten und Live-Übertragungen unserer Workshops. Dann wurde langsam alles wieder „normal“, bis wir im Sommer endlich die Sommerferien aufführen konnten, nicht so, wie es geplant war, wie immer wir es auch geschafft haben. Das Ende meines Jahres als Freiwilliger nahte, mein letztes Seminar war online, wir verabschiedeten uns in dem Glauben, dass wir uns nie wieder sehen würden.

Dann kam die Covid-Krise aus Europa, kam nach Amerika und blieb in Lateinamerika. Die Quarantäne, die Schliessung von Schulen und Universitäten, die Online-Arbeit und schliesslich die Schliessung von Grenzen und Flughäfen wurden eingeleitet. Ich hätte nicht gedacht, dass das Corona-Virus mein Land so stark beeinträchtigen würde. Ein paar Wochen vor Ende meines Freiwilligenjahrs wird uns mitgeteilt, dass es keine Rückflüge gibt, wir müssen unseren Aufenthalt hier bis Oktober verlängern. Ein paar Wochen später sagt man mir, ich bleibe bis Februar. Glücklicherweise unterstützt mich die CVJM weiterhin und ich kann mein Freiwilligenjahr bis zu diesem Datum verlängern. Jetzt habe ich die Möglichkeit, an einem anderen Projekt teilzunehmen. Unterstützung an der IGS-Schule Erfurt. Ich bin sehr aufgeregt, meine Aufgaben sind die Unterstützung in der 6. Klasse, die Mittagpause und die Durchführung von Workshops am Nachmittag in unserem Schülerchub. Ich freue mich sehr, dass ich an einem anderen Projekt arbeiten kann und hoffe, dass ich es gut machen kann.

Einige Leute fragen mich, ob ich glücklich bin, noch ein wenig länger in Deutschland zu bleiben, und die Antwort ist nicht einfach. Auf der einen Seite bin ich natürlich glücklich, lerne eine neue Sprache, lebe in einer anderen Kultur, arbeite an einem schönen Projekt und habe die Möglichkeit, einen Job zu haben, den ich geniesse, aber auf der anderen Seite vermisse ich meine Familie, verbringe ein weiteres Weihnachten weit weg von zu Hause, und ich bin sehr besorgt über die aktuelle Situation in meinem Land. Aber ich vertraute auf Gott, ich weiss, dass er einen Sinn in meinem Leben hat, alle sind Herausforderungen und neue Möglichkeiten, als Kolumbianer weiss ich, wie schwierig es ist, einen Job zu finden und vor allem einen, den man geniessen kann, deshalb bin ich der CVJM sehr dankbar für diese schöne Gelegenheit. Ich werde mein Bestes geben, um bei meinem neuen Projekt gute Arbeit zu leisten. Ich hoffe, dass ich mehr von der Sprache lernen kann und dass die Welt die durch das Corona-Virus ausgelöste Krise bald überwindet.

Zuerst dachte ich, ein Jahr kann uns nicht viel ändern. Aber wenn ich jetzt alles im Rückblick betrachte, sehe ich, wie gross ich geworden bin. Vielleicht ist es kein materieller Sinn, aber in allem anderen ja, ich weiss nicht, wie ich es erklären soll, es ist zu immateriell. Dieses Jahr war für niemanden einfach, aber es hat mir grosse Lehren, eine grosse emotionale, spirituelle und berufliche Entwicklung, Dank YMCA Quindío und Erfurt für die mir diese grosse Chance gegeben.

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Un año cambia muchas cosas, fue algo que me dijeron antes de iniciar este viaje. Mi nombre es Wendy Ramírez Pino, y soy voluntaria de la CVJM Quindío. En el año 2018 fui elegida para realizar un año de voluntariado en la CVJM de Erfurt, Alemania desde agosto del 2019 hasta agosto del 2020. Teníamos un plan, como todas las personas del mundo, sin embargo el plan empezó a tener unas “pequeñas” alteraciones en el mes de febrero, alteraciones causadas por el ya conocido, Covid- 19. Me encontraba en uno de mis seminarios (como voluntarios debemos asistir a un determinado número de seminarios durante nuestro año), cuando decretaron la cuarentena nacional, razón por la que mi seminario fue suspendido y regresamos a nuestras ciudades. 

El trabajo cambió totalmente, empezamos a hacer trabajo online y transmisiones en vivo de nuestros workshops. Luego lentamente todo fue regresando a la “normalidad”, hasta que en verano, finalmente pudimos realizar las sommerferien, no de la forma en la que estaba planeado, sin embargo logramos hacerlo. Se acercaba el final de mi año de voluntariado, mi último seminario fue on-line, nos despedimos pensamos que no nos volveríamos a ver. 

Luego, la crisis del Covid salió de Europa, llegó a América y se alojó en América Latina. Se inició la cuarentena, cierre de colegios e universidades, trabajo online y por ultimo cierre de fronteras y aeropuertos. No pensé que el Corona virus afectaría tanto a mi país. Un par de semanas antes de finalizar mi año de voluntariado, nos informan que no hay vuelos de regreso, debemos alargar nuestra estancia aquí hasta el mes de octubre. Un par de semanas después me dicen que me quedaré hasta el mes de febrero.

Por fortuna la CVJM sigue apoyándome y puedo extender mi año de voluntariado hasta esa fecha. Ahora tengo la oportunidad de participar en otro proyecto. Apoyando en la escuela IGS de Erfurt. Estoy muy emocionada, mis deberes son apoyar en la clase 6, en la mittagpausa y realizar workshops en la tarde en nuestro schülerchub. Estoy muy contenta de poder trabajar en otro proyecto y espero hacerlo bien.

Algunas personas me preguntan si estoy feliz de quedarme en Alemania un poco más, y la respuesta no es fácil. Por un lado, por supuesto que estoy contenta, estoy aprendiendo un nuevo idioma, viviendo en otra cultura, trabajando en un bonito proyecto y tengo la oportunidad de tener un trabajo que disfruto, pero por otro lado extraño mi familia, pasare otra navidad lejos de casa, y estoy muy preocupada por la situación actual en mi país. Sin embargo confió en Dios, sé que él tiene un propósito para mi vida, todos son retos y nuevas oportunidades, como colombiana sé lo difícil que es encontrar un trabajo y sobre todo uno que puedas disfrutar, por eso estoy muy agradecida con la CVJM por esta bonita oportunidad. Daré lo mejor de mí para hacer un buen trabajo en mi nuevo proyecto, espero poder aprender más del idioma y que el mundo supere pronto la crisis provocada por el Corona virus.

Al principio pensaba que un año no podía cambiarnos mucho. Sin embargo, ahora mirando todo en retrospectiva, me doy cuenta lo mucho que he crecido. Tal vez no es un sentido material, pero en todo lo demás sí, no sé cómo explicarlo, es demasiado intangible. Este año no ha sido fácil para nadie, pero a mí me ha dejado grandes aprendizajes, un gran crecimiento emocional, espiritual y profesional, Gracias YMCA Quindío y Erfurt por darme esta gran oportunidad.

Rückblick Outdoor Woche

Glücklich blicken wir auf unsere Outdoorwoche zurück, die von viel Spaß und strahlendem Sonnenschein geprägt war. Der Montag startete mit einer Waldführung, in welcher wir viel über verschiedene Baum- und Tierarten erfuhren und lernten, wie man einen Baum vermißt. Sportlich wanderten wir zusammen mit dem Förster insgesamt 3 km durch den Wald. Am Dienstag stand ein Zoobesuch auf dem Plan. Die Affen, Giraffen, Elefanten und Co. begeisterten uns sehr. Das besondere Highlight der Kinder stellte der Streichelzoo dar, in welchem wir die meiste Zeit mit Ziegen füttern und streicheln verbrachten. Am Mittwoch erkundeten wir die Ega. Besonders der Spielplatz ließ die Kinderherzen höher schlagen, denn in luftigen Höhen kann man sich so richtig auspowern und wenn das doch mal zu anstregend wird, kann man sich auf dem Wasserspielplatz eine Erfrischung gönnen. Chris gab uns eine kleine Führung, da er auf der Ega ein Praktikum absolvierte und führte uns durch den japanischen Garten beziehungsweise brachte uns verschiedene Pflanzenarten näher. Am Donnerstag kühlten wir uns bei 29 Grad im Nordbad ab. Wir plantschten im Wasser und spielten auf dem Klettergerüst des Spielplatzes. Den letzten Tag unserer Woche verbrachten wir im Wald, wo wir das Baumhaus erkundeten und uns im Bogenschießen übten. Den Abschluss machte das gemeinsame Zubereiten und Essen von leckerem Stockbrot. Insgesamt eine sehr gelungene Woche!

Rückblick Kreativ Woche

Unsere Kreativwoche war ein voller Erfolg, um die Kreativität der Kinder weiter zu fördern und viel Spaß zu bereiten. Am Montag starteten wir mit einer Stadtrallye und dem Spiel Klammertausch, welches den Mut der Kinder fördern sollte. Anfangs noch etwas schüchtern entwickelten sich die Kinder im Laufe des Spiels allerdings zu echten Naturtalenten und hielten am Ende eine Kette im Wert von rund 50 Euro in der Hand. Anschließend machten wir noch eine Fotoralllye durch die Stadt und aßen ein Eis. Am zweiten Tag der Kreativwoche stand vor allem das Basteln im Vordergrund. Wir stellten unsere eigenen Schablonen her und nutzen diese zur Gestaltung von Beuteln mit Textilfarbe, wobei schöne Motive entstanden. Ein weiteres besonderes Highlight an diesem Tag stellte das Hüpfkissen dar, wobei sich die Kids nochmal richtig austoben konnten. Am Mittwoch stellten wir Salzteig her und färbten diesen mit Lebensmittelfarbe ein. Danach ging es ans Kneten dieser Masse, wobei die Fantasie der Kinder gefragt war. So entstand zum Beispiel ein schön buntes Horn eines Einhorns. Später stellten wir außerdem Murmelbilder her, aus denen dann wiederum einige Tagebücher, Karten und Briefumschläge entstanden. Gleichzeitig übten wir uns am Kaligrafieren mit Tinte und Bambus. Am vorletzten Tag spielten wir viele Gesellschaftsspiele. Den Anfang bildete dabei das Spiel Werwolf, welches alle Kinder und Mitarbeiter zusammen spielten und somit eine riesige Gruppe bildeten. Vom Mittagessen gestärkt ging es weiter mit unzähligen Gesellschaftsspielen und dem Hüpfen auf dem Hüpfkissen. Den Freitag verbrachten wir zum größten Teil im Nordbad. Vorher machten wir allerdings noch tolle Bilder mit Holifarben. Im Nordbad angekommen hatten wir ganz viel Zeit, um uns abzukühlen, zu schwimmen und diese äußerst kreative Woche Revue passieren zu lassen.

Rückblick erste Ferienwoche Internationale Woche

Die erste Ferienwoche unserer Ferienprogramms ist beendet und lieferte einen guten Start für alle weiteren Wochen. Sie beschäftigte sich mit Internationalität und brachte den Kindern verschiedene Kulturen und Länder näher. Am ersten Tag drehte sich alles um die Länder „Afghanistan und Syrien“. Die Kinder lernten arabische Zahlen, Buchstaben und deren Kultur kennen. Besondere Freude bereitete die Gestaltung und Bemalung der Haut mit Hannatattoos und das Lernen des arabischen Kalligrafiens.
Der zweite Tag widmete sich dem Land „Kolumbien“. Dabei lernten die Kinder eifrig die spanischen Zahlen, Wochentage und einige Verben kennen und versuchten ihr Wissen später spielerisch in einem Memory zu überprüfen und verinnerlichen. Außerdem lernten wir Zungenbrechern auswendig und bemalten Steine mit bunter Farbe.
Am 3. Tag wurde den Kindern die französische Sprache näher gebracht, indem sie sich in verschiedenen Teams um die Bedeutung von französischen Substantiven battleten und versuchten den Meister des französischen Boulespielens zu finden.
Der 4. Tag widmete sich dem Land Kenia, in welchem die Kinder die Farben, Körperteile und Tiere auf Englisch nähergebracht bekamen. Kreativ ging es weiter mit der Arbeit mit Modelliermasse, wobei der Fantasie keine Grenzen gesetzt waren. Der Tag wurde von einem spannenden Fußballtunier und einem Balanceakt auf der Slackline beendet. Die ganze Woche über wurden wir mit köstlichen Speisen aus den jeweiligen Ländern versorgt.
Der letzte Tag der Woche widmete sich der Zusammenfassung der Woche, den wir im Nordbad verbrachten und die Wochensieger kürten. Alle Kinder gingen nach dieser erlebnisreichen Woche mit einem zufriedenen Lächeln und vielen neuen Erfahrungen bzw. neu Gelerntem nach Hause.

Zwischenbericht #2: Moritz

Hey,
Ich dachte ich melde mich Mal wieder und erzähle euch was in der letzten Zeit passiert ist. Ich bin ja jetzt schon seit 8 Monaten beim CVJM Erfurt.

Zurück zum Anfang. Ich habe am 1. Oktober in der IGS Erfurt angefangen und bin mit meinem Team für die Pausen und Freizeitbeschäftigung der Kinder zuständig. In den Pausen bieten wir verschiedene Spiele wie Jugger, Hockey, Basketball usw an. Aber auch kleine Spiele wie Tischtennis, Mikado oder Dosenwerfen werden gerne gespielt. Nachmittags können die Kinder zu uns in den Schülerclub kommen, dort spielen wir oft Billiard oder Tischkicker. Die Kinder können aber auch nur mit uns „quatschen“ oder wir geben Hilfestellung bei der Erledigung von Hausaufgaben. Manchmal feiern wir sogar eine „Party“.
Von Montags bis Donnerstags bietet der CVJM viele AG’s an. Ich z.B. betreue die Computer AG, die immer Dienstags von 14:30 Uhr bis 16:00 Uhr statt gefunden hat. Durch die Aktuelle Situation (Corona Pandemie) hat sich vieles verändert.
Als die Schulen dann geschlossen wurden, habe wir im CVJM Aufgaben rings um oder im Haus erledigt.
Seit Ende April die Schule wieder für Einzelne Klassenstufen geöffnet wurde, unterstütze ich die Lehrer und Schüler bei der Umsetzung der Hygienevorschriften im Lernalltag.
In den Nachmittagsstunden bin ich auf der Onlineplattform Discord für gemeinsame Spiele oder im Chat unterwegs.

Mit freundlichen Grüßen, bis zum nächsten Bericht.

SküSkü Out
Moritz

Zwischenbericht #2: Wendy

Es sind jetzt schon mehr als ein halbes Jahr meines Freiwilligendienstes im CVJM Erfurt rum und in nur 3 Monaten gehe ich zurück nach Kolumbien. Danach das unsere letzte Seminare am Februar, Ich kam zu meinem CVJM, indem ich meine Angst, die Sprache zu sprechen, ein wenig überwunden hatte und anfing, Vertrauen in mich selbst zu haben, um meine Aufgaben zu erfüllen.

Am Anfang des Jahres, habe ich die Möglichkeit gehabt bei einem kids Festival mitzuarbeiten. Es heist KidsGames. Auf diesme Festival habe ich die Fotos gemacht und war verantwortlich für eine der Kindergruppen.

Die Situation hat sich verbessert, wir sind jedoch aufgrund des weltweiten Problems des Covid-19 jetzt unsicher. Dafür haben wir unseren gesamten Arbeitsplan mit Kindern und Jugendlichen verändert. Es ist ein wenig traurig, dass unsere tägliche Arbeit durch die aktuelle Krise unterbrochen wird, wir müssen jedoch die Sicherheits und Hygieneprotokolle befolgen.

Zu Beginn der Krise haben wir uns um die Reinigung und Desinfektion unseres Hauptquartiers gekümmert und dann über einen neuen Aktionsplan nachgedacht.

Persönlich ist es ein bisschen schwierig für mich. Als ich mich im Rhythmus der Arbeit gut fühlte, hat die aktuelle Krise alles verändert, und für mich ist es wie ein neuer Beginn meiner freiwilligen sozialen Jahrse, mit anderen Worten, ich verbinde mich wieder mit einer neuen Routine.

Im Moment meine Aufgabe ist, die Flyer- und Poster-Designs zu unterstützen, die für die Aktivitäten im nächsten Jahr verwendet werden. Ich bleibe in unserem Hauptquartier, um jede Art von Anruf von Kindern oder Eltern zu beantworten, die sprechen müssen.

Darüber hinaus versuchen wir, verschiedene Kommunikationskanäle mit jungen Menschen zu aktivieren. Deshalb habe ich auch ein wenig bei der Live-Übertragung einiger Programme für Kinder und Jugendliche durch unsere Instagram und Facebook.

Andererseits hat sich das Wetter stark verbessert und ich habe das Gefühl, dass dies meine Lieblingsjahreszeit ist, und schließlich habe ich das Gefühl, dass ich es geschafft habe, ein wenig Fortschritte beim Erlernen der Sprache zu machen, und jetzt kann ich sie etwas mehr sprechen.

Ich habe nicht viel zu sagen, nur dass wir jetzt so viel tun können, warten Sie einfach auf bessere Nachrichten.

Bis zum nächsten Mal.
Eure Wendy

Zwischenbericht #2: Doro

Hallo Freunde der Sonne,

jetzt sind schon über 9 Monate vergangen und es ging bisher so schnell vorbei. Dieses Jahr ist ein ganz spezielles und besonderes Jahr. Denn aus aktuellen Gründen läuft es nicht so wie geplant.
Aber jetzt mal von vorne. Im Februar hatten wir eine coole sportliche Winterferienwoche für Kinder- und Jugendliche: KidsGames 2020. Es gab verschiedene Angebote, wie z.B. klettern in der Nordwand oder Blindentischtennis.
Von meinem FÖJ aus, musste ich ein Zielvereinbarungsprojekt machen. Zusammen mit Emily stellte ich fest, dass wir wenige Angebote für kleine Kinder am Nachmittag haben. Daher beschlossen wir einen Indoor-Spielplatz zu organisieren, da es zu dieser Jahreszeit eh kalt draußen war. Also organisierten wir Spielzeug und bauten jede Woche Donnerstag im CPJ einen Spielplatz auf. Dies kam bei den Eltern und Kindern sehr gut an, denn es war immer etwas los. Der letzte Termin konnte leider nicht stattfinden, da verhinderte dies Corona.
Im CVJM Erfurt musste auch alles umgeplant werden. Als erstes haben wir das Haus auf Vordermann gebracht und alles geputzt. Die WG Amal lebt im CVJM und da Jugendlichen keine Schule mehr hatten, machte mein Team und ich Unterricht für sie und unterstützten die Mädels bei ihren Aufgaben. Außerdem haben wir sehr schnell versucht online mehr aktiv zu sein. Wir betreiben Instagram, TikTok und Discord. Also schaut gerne mal vorbei 😉 Bisher findet die Girls-Only– Gruppe und die Pokémon AG auf Discord statt.
Letztes Wochenende war der NEW LIFE– Jugendgottesdienst. Diesmal auch in einer ganz ungewohnten Ausführung und Umfeld und zwar zu Hause. In den Wochen davor bereiteten wir viele verschiedene Videos vor, wie den YMCA Tanz. Es war auf jeden Fall ein voller Erfolg mit über 400 Zuschauern.

Ich hoffe wir sehen uns bald wieder!
Ich freue mich auf euch.
Skü skü eure Doro

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Zwischenbericht #2: Gideon

Heyho,

nun bin ich schon im achten Monat hier und soo viel hat sich nun getan. Durch die ganze Coronageschichte hat sich unser Arbeitsalltag jetzt komplett verändert. Nachdem spontan alle Schulen in Deutschland schließen mussten hatten wir plötzlich nichts mehr zu tun.
Also haben wir die schulfreie Zeit überbrückt, indem wir das Gesamte CVJM Haus auf Vordermann gebracht haben. Weil die Mädchen aus der WG Amal (auch ein Werk vom CVEF) auch keine Schule mehr hatten, ergab sich für uns dann noch ein kleiner Job als Nachhilfelehrer. Zwei Stunden täglich unter der Woche haben wir den Mädels bei ihren Schulaufgaben geholfen, die sie über das Internet zugeschickt bekommen hatten.
Unmittelbar zuvor hatten wir noch mit einem vergleichsweise kräftezerrenden Personalmangel zu kämpfen. Einige Freiwillige oder Praktikanten verließen uns, nachdem sie ihren Dienst beendet hatten. Außerdem gab es eine kleine Krankheitswelle, weshalb wir derzeitig oft leicht unterbesetzt waren. Dieses Problem war mit dem Einsetzen der Einschränkungen schlagartig verschwunden.

Mittlerweile gibt es aber schon die ersten Lockerungen, die Schule hat nun wieder geöffnet doch immer noch ist Vorsicht geboten. Die wenigen Schüler, die jetzt wiederkommen, müssen sich an Abstandsregelungen halten und es gibt eine Maskenpflicht. Um weiteren Infektionen vorzubeugen unterstützen wir das aktuelle hygienekozept sehr stark. Das ist jetzt gerade unsere Hauptaufgabe.
Nebenbei sind wir jetzt tätig, indem wir versuchen trotz weiterhin herrschender Beschränkungen, die Zielgruppe des CVJM zu erreichen. Als unser Werkzeug dafür haben wir jetzt die sozialen Netzwerke entdeckt.
Grundsätzlich ist unsere Lage gerade relativ entspannt, vor allem wenn man auf die, eher schwierigen Monate vorher zurückblickt. Gerade jetzt können wir aber so gut wie gar nicht vorplanen, da sich gerade mindestens jede Woche irgendetwas an Richtlinien oder Einschränkungen verändert. Das macht das ganze etwas ungewiss, hat aber auch einen gewissen Reiz.
Vor allem aber hoffe ich, dass wir Gesund durch die Zeit kommen ohne dass sich die Lage groß für uns verschlimmert.

Ich freue mich auf die weitere Arbeit.

SküSkü out
Euer Gideon

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