Paris – London YMCA175

Mit dem Fahrrad zur Geburtstagsfeier

Sonntag 28. Juli
Nach einer unruhigen Nacht noch schnell fertig gepackt und ab geht es zum Bahnhof. Der ICE ist pünktlich und ab Frankfurt fahren wir mit dem TGV weiter. Wir kommen pünktlich in Paris an, wo uns schon Tristan erwartet. Erstmal zum Hotel und dort Lukas2 aus Dortmund treffen, mit dem wir das Zimmer teilen. Da heute die Tour de France in Paris ankommt, beschließen wir mit der Metro zum Champs-Élysées zu fahren. Viele Menschen erwarten die Fahrradfahrer und es herrscht Volksfeststimmung. Lukas1 wollte unbedingt den Eifelturm sehen, deshalb liefen wir in Richtung Arc de Triompheund weiter zum Eifelturm und durch die Tuilerien wieder zurück. In den Tuilerien trafen wir noch zwei Studienkolleginnen von Tristan, mit denen wir ein Glas Wein tranken und uns über die Erfahrungen in Deutschland und Frankreich austauschten. Gegen 11 waren wir zurück im Hotel. Wir sind ca. 17 km gelaufen und freuten uns aufs Bett.

Montag 29. Juli
9:15 Treffpunkt Place de la République. Paris ist groß und selbst wenn man einen Treffpunkt verabredet, muss man sich noch finden. Nach einigem Suchen und dank Handy fanden wir uns auch. Jetzt mussten die Fahrräder flott gemacht werden und nachdem die letzten Teilnehmer eintrafen, wurde noch ein Gruppenfoto gemacht. Los ging es der Seine entlang, durch die Vororte von Paris zu unserem ersten Tagesziel. Bei einem Palais mit herrlichen Aussicht auf Paris und beim Chatau de Gisor wurden Pausen eingelegt. Bei ca. 30 Grad war das auch dringend nötig. Kurz vorm Ziel gab es noch einen Zwischenstopp in einem Freibad. Hier konnten wir uns etwas abkühlen. Leider kamen nicht alle in den Genuss der Abkühlung, da man nur mit enganliegender Badehose ins Wasser gelassen wurde. Auf dem Zeltplatz angekommen, erwartete uns schon das Logistikteam mit dem Essen und zwei Massageliegen für das leibliche Wohlbefinden. 

30. Juli
Die erste Nacht im Zelt verlief ganz ruhig. Der Morgen brachte etwas kühlere Temperaturen. Das war auch gut so, denn es warteten 85 km durch bergiges Gelände auf uns. Mit gut geplanten Pausen war die Strecke auch für alle machbar. Die Wolken schickten uns immer mal wieder kleine Schauer, die eine nette Abkühlung boten. Als Lohn der Mühen, sollte es abends Pizza geben. Mit Mobilisierung der letzten Kräfte kamen wir auf dem Zeltplatz an. Nach dem Duschen sollte es Pizza geben, doch zunächst gab es ein Gewitter. Jeder brachte sich so gut wie möglich in Sicherheit. Der Laderaum des Begleitfahrzeugs bot einigen von uns ein trockenes Plätzchen. Mit Musik etwas bzu trinken, ließ es sich hier gut aushalten. Nachdem der Regen etwas nachgelassen hatte, versorgten uns unsrer Schweizer mit Pizza. Nachdem der Regen aufgehört hatte, konnten die letzten Zelte aufgebaut werden, um die müden und satten Fahrradfahrer für eine weitere Nacht zu beherbergen.


31. Juli 
Der Morgen beginnt mit einem kleinen Energizer. Alle lieben den Bannanenshake! Weiter geht es auf der Avenue Verte durch die Hügel der Normandie. Vorbei an gelben Feldern, kleinen Dörfern mit typischen Häusern und bunten Blumen am Wegesrand. In einem kleinen Dorf machen wir Mittagspause an einem Waschplatz. Hier soll der Sage zu folge eine Mutter ihren Sohn an den Teufel verkauft haben, um damit ihrer Kranken Tochter das Leben zu retten. Nachdem die Tochter wieder gesund war, wollte sie ihren Bruder vom Teufel zurückholen. Mit 2999 Tropfen Wasser aus dem Nachbardorf und einem Tropfen ihres Bluts, öffnete sich am Waschplatz das Tor zur Hölle. Der Teufel willigte unter der Bedingung, dass das Mädchen ihn heiratet dazu ein den Bruder freizulassen. Die Schwester bestand darauf, dass die Hochzeit am Waschplatz stattfinden sollte. Damit war der Teufel einverstanden. Bei der Hochzeit stieß die Braut den Teufel ins Wasserbecken des Waschplatzes, worauf hin der Teufel verschwand und sich in Algen verwandelte. Noch heute sollen am Jahrestag des Ereignisses Algen im Wasser zu sehen sein. Frisch gestärkt ging die Tour weiter. Die Strecke verlief relativ eben auf der ehemaligen Bahnstrecke, die in einen Fahrradweg umgewandelt wurde. Nach gut 75 km waren wir fast am Ziel. Nur ca. 5km Steigung trennten uns von unserem nächsten Campingplatz. Wir quälten uns den Berg hoch und wurden wieder von unserem Serviceteam mit Essen und Massageangebot empfangen.


1. August
Zeitig aufstehen war angesagt. Um 10 Uhr müssen wir an der Fähre sein. Der Berg von gestern ist das Gefälle von heute! In Windeseile sind wir wieder auf unserem Fahrradweg. Nur 20 km bis Dieppe. Vorbei an schön gestalteten Gärten und Häusern, Sommerblumen und dem Ausblick auf die Burgruinen von Dieppe. Leider mussten wir uns am Bahnhof von Dieppe von unseren Physiotherapeutinnen verabschieden. Sie haben einen tollen Job gemacht! Am Hafen wurden die Fahrräder verladen und ab ging’s auf die Fähre. Die ruhige Überfahrt wurde durch gratis Wifi verkürzt. Die englische Küste grüßte schon von Weitem mit ihren Kreidefelsen. Newport ist unser Zielhafen. Von da aus fahren wir ein Stück die Küste entlang nach Seaford. Von hier wandern wir ein Stück die Steilküste entlang zu den Seven Sisters. Von einem Parkplatz werden wir vom YMCA Eastbourn abgeholt. Der YMCA begrüßt uns mit einen leckeren BBQ.

 
2. August
Vor uns liegen ca. 50km bis zum nächsten Campingplatz. Bevor es losgeht bummeln wir noch etwas durch Eastbourne. Der Nachmittag war dann nicht mehr so gemütlich. Unsere Strecke führte über einige Hügel, was uns an unsere Leistungsgrenze brachte. Sehr erschöpft erreichten wir den Zeltplatz, wo schon zu unserer Freude ein leckeres Essen auf uns wartete. Bei einem Lagerfeuer ließen wir den Abend ausklingen.

3. August
Wir können etwas länger schlafen und in Ruhe frühstücken. Nach dem Frühstück gibt es noch ein Europaquiz und dann auf die letzte Etappe Richtung London. Wir werden vom YMCA Crawley herzlich willkommen geheißen. Der Tisch ist gedeckt und wir essen gemeinsam mit den Bewohnern des YMCA Fisch and Chips und andere leckere Spezialitäten. Danach geht es gemeinsam zum Bowling. Der Abend klingt mit Gesprächen bis in den Morgen aus. 

4. August
Nach dem Frühstück sprechen wir über die Pariser Basis. Wir wollen sie schließlich heute an die Präsidentin des YMCA England überreichen. Ein Dokument das nun auch schon 164 Jahre alt ist, muss erklärt und besprochen werden. 
Heute geht es in die Londoner City. Unser Plan ist ein Video vorm Buckingham Palast zu machen. Womit wir nicht gerechnet hatten ist ein riesen Radsport Event. Viele Straßen sind gesperrt und somit unsere geplante Route nur über Umwege erreichbar. Vom Buckingham Palast sind es nur noch 15 km bis zum ExCeL Center, aber die Umleitungen und gefühlt 1000 rote Ampeln bringen unseren Zeitplan völlig durcheinander. Kurz vor 18 Uhr treffen wir endlich ein. Wir werden mit Applaus begrüßt und sofort bringen wir die Fahrräder in die Halle. Der Ablauf der opening ceremony ist fest geplant. Kurz vorm Schluss werden wir die Pariser Basis übergeben.
Über 3000 CVJMer aus vielen Länder sind gekommen! Die Stimmung ist toll und die Geburtstagsparty beginnt. Nach den Keynotes werden die Fahnen von 119 Länder hereingetragen. Dann sind wir dran. Mario hat ein Video unserer Tour gemacht. Als es auf den Riesenleinwänden zu sehen ist, komen wir mit den Fahrrädern zur Bühne. Wir wurden bejubelt und Louis aus Frankreich überreichte das gerahmte Original der Pariser Basis. Zum Schluss gab es noch Gebet und Segen und die Möglichkeit Leute aus aller Welt zu treffen. Davon wurde reichlich Gebrauch gemacht! Aber wie heißt es: Wenn es am Schönsten ist, soll man aufhören! Der Abschied von der Gruppe viel schwer. Wir haben viel gemeinsam erlebt. Aber die nächsten internationalen Projekte sind schon in Planung. Gelegenheiten, um sich wieder zu sehen. Im Hotel wartet seit einer Woche endlich wieder ein richtiges Bett auf mich.


5. August 
Die Party geht weiter aber heute Mittag bringt mich der Eurostar durch den Tunnel wieder nach Hause. Gelegenheit die Woche nochmal Revue passieren zu lassen und etwas Schlaf nachzuholen.

Jugendbegegnung Deutschland-Frankreich- Russland „Volunteering“

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In der Woche vor Ostern trafen sich CVJMer aus drei Ländern, um gemeinsam über ehrenamtliche Mitarbeit zu diskutieren. Wie kann ich mich in die Gesellschaft einbringen und was kann ich verändern? Welchen Beitrag kann ich zur Umsetzung der Agenda 2030 leisten? Globale Themen umgesetzt in konkrete Ideen! Daneben Treffen mit lokalen Politikern und die kulturelle Vielfalt Thüringens kennenlernen. Es war eine sehr intensive Zeit, die unser Verständnis für einander verbessert hat. Das DFJW macht solche Projekte möglich und wir freuen uns auf ein Wiedersehen in Rußland!

Deutsch-Französische Sommerfreizeit

Vom 7. bis 14 Juli treffen sich 10 französische und 10 deutsche Jugendliche (12-14 Jahre) im Thüringer Wald. Wir verbringen eine Woche gemeinsam in Hoheneiche. Dort wollen wir gemeinsam Klettern, Kanufahren und nach Gold suchen. Dabei erfahren wir viel über einander und können nebenbei die Sprache unserer Nachbarn besser kennenlernen. Wir erleben die Natur und können überlegen, wie wir uns gemeinsam für eine Zukunft einsetzen, in der die Natur geschützt wird und wir als Freunde in Europa zusammenleben.

Anmeldung: https://www.cvjm-reisen.de/website/de/reise?id=1710

Und wem es gefallen hat: Nächstes Jahr treffen wir uns in Frankreich!

Neue Attraktion im CVJM – Menschenkicker

Zwei Jahre hat es gedauert aber nun ist er da! Am Sonntagnachmittag wurde uns im Rahmen der Messe Kinder Kult das neue Spielgerät offiziell übergeben. Insgesamt 23 Sponsoren waren von der Idee überzeugt in Jugendarbeit zu investieren. Wir danken den Sponsoren und freuen uns über das Vertrauen, dass sie in uns setzen. Ein besonderer Dank geht an Frau Helbig die im Auftrag der Communitas Sozialmarketing GmbH das Projekt organisiert hat. Bei einem Glas Sekt oder Orangensaft gab es Gelegenheit mit den Sponsoren ins Gespräch zu kommen und den Menschenkicker selbst auszuprobieren. Das war garnicht so einfach, weil er gut bei den Kindern ankommt und ständig umlagert war.

 

 

Skispaß in Südtirol

Letzte Chance! Wir haben noch wenige Plätze frei. Wir fahren in den Winterferien vom 10.02.-16.02.2019 nach Südtirol. Im Hotel „Anewandter Hof“ in Uttenheim beziehen wir Quartier und genießen die Tiroler Gastfreundschaft, Vollverpflegung und 5-Tage Skipass für das Skigebiet „Speikboden“. Abwechslung zum Skifahren bietet uns die Therme in Sand in Taufers. Auf den Pisten sind wir in Gruppen, entsprechend dem Können der Einzelnen, unterwegs. Wenn du zwischen 14 und 18 Jahre alt bist, kannst du dabei sein! Melde dich schnell hier an: https://www.cvjm-reisen.de/website/reise?id=1588



Stellenausschreibung pädagogische MitarbeiterIn im Nachtdienst (Teilzeit 12h/Woche)

Der CVJM Erfurt e.V. ist Träger einer an christlichen Werten orientierten Jugendverbandsarbeit. Neben verschiedenen Gruppenangeboten bietet der CVJM Erfurt e.V. einen offenen Treff für Kinder und Jugendliche aus der Region an. Die Arbeit des CVJM Erfurt e.V. ist generationenübergreifend und für alle Menschen offen. Unter demMotto „Stark in Gemeinschaft“ fördert der CVJM Erfurt e.V. ehrenamtliche Mitarbeit, Integration und nimmt Aufgaben der Jugendhilfe wahr.

Seit 2015 betreibt der CVJM Erfurt e.V. die Wohngruppe amal für unbegleitete minderjährige geflüchtete Mädchen im Alter von 14 – 18 Jahren. In der Wohngruppe erfahren die jungen Menschen Stabilität und Sicherheit sowie Förderung ihrer Persönlichkeit und ihrer Fähigkeiten. Für diese Wohngruppe suchen wir ab 01.04.2019 eine pädagogische MitarbeiterIn für den Nachtdienst. Die reguläre Arbeitszeit des Nachdienstes ist von 20.00 Uhr – 8.00 Uhr. Innerhalb dieser Zeit gibt es eine Bereitschaftszeit von 8 Stunden, in der die MitarbeiterIn schlafen kann und AnsprechpartnerIn für Krisen und Notfälle ist. Die MitarbeiterIn unterstützt die Klientinnen in ihrem alltäglichen Leben, nimmt Aufgaben in der Gruppe wahr, sorgt für eine gelingende Nachtruhe und leistet vor allem Beziehungsarbeit, damit eine erfolgreiche Integration gelingen kann. Wichtig ist uns eine professionelle Arbeitsweise, die sich an den Ressourcen und Möglichkeiten unserer Klientinnen orientiert! Wir freuen uns über Ihre Bewerbung.

Wir bieten:

  • Eine interessante interkulturelle Arbeit in einem multiprofessionellen Team
  • Pädagogische Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen weiblichen Flüchtlingen
  • Möglichkeit der Entwicklung und Umsetzung eigener Ideen und Projekte
  • Regelmäßige Teamberatungen
  • Supervision und bedarfsgerechte Weiterbildung
  • Sehr gutes Team- und Arbeitsklima
  • Arbeit im Betreuungsdienst im Schichtsystem
  • Anstellung in Teilzeit mit 12 Wochenstunden
  • Angemessene Vergütung in Anlehnung an TVÖD

Wir erwarten:

  • Abgeschlossene Berufsausbildung/Studium als staatlich anerkannte/r ErzieherIn, SozialpädagogIn, SozialarbeiterIn oder Vergleichbares entsprechend dem Fachkräftegebot
  • Wertschätzung gegenüber unserer Zielgruppe
  • Bereitschaft zur Schichtarbeit und Arbeit am Wochenende
  • Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses
  • Sicherer Umgang mit MS Office
  • Offenheit für eine auf dem christlichen Menschenbild basierenden Zusammenarbeit. Mitgliedschaft in einer der Kirchen der ACK (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland) ist wünschenswert (nicht Voraussetzung)
  • Erfahrung in der Jugendhilfe oder mit internationalem Klientel ist wünschenswert (nicht Voraussetzung)
  • Fremdsprachenkenntnisse von Vorteil (nicht Voraussetzungen)

Neugierig? Dann nutzen Sie Ihre Chance! Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

Sollten Sie Fragen haben, steht Ihnen die Teamleitung Frau Günther gerne für Rückfragen zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung 

Bevorzugt per E-Mail an: guenther@cvjm-erfurt.de  oder 

per Post an CVJM Erfurt e.V. – WG amal, z.H. Lydia Günther, Magdeburger Allee 46, 99086 Erfurt.