Freiwillige: Claire

Hallo ! Ich bin die Claire.

Ich komme aus Frankreich und bin für einen Monat Freiwillige im CVJM Erfurt. Ich arbeite an der IGS Erfurt mit dem Lehrerteam für Klasse 5. und im Schülerclub. Ich liebe es zu lesen, ins Kino gehen und Musik hören.

Wenn du Fragen an mich hast, dann komm zu mir! Ich würde dich gerne kennenlernen.

 

A bientôt ! Claire

Besuch einer deutsch-französisschen Sprachfreizeit

Hallo,

ich bin es mal wieder, Clémence (Jahresmannschaft 2014/15).
Gerade besuche ich den CVJM Erfurt mit einer deutsch-französischen Freizeit. Wir sind vom Schifferkinderheim in Mannheim, haben Kinder aus einer Tagesgruppe, Kinder aus dem stationäre Bereich und mehrere Flüchtlinge, die an unserem Austausch teilnehmen.
Das Thema ist „Natur, Demokratie und die deutsche Geschichte“. Unsere Gäste stammen aus dem CVJM Elsass und YMCA Paris. Für die Zeit des Austausches wohnen wir auf der Wasserkuppe und besuchen heute, am Donnerstag, den CVJM Erfurt e.V.

Mit viel Programm, Sprachanimationen, Spiel, Sport und Spaß gestalten wir die gemeinsame Zeit. Bisher besuchten wir ein Grenzmuseum, einen Erlebnispark und machen mit einem Motorflieger einen Rundflug. Morgen, am Freitag, werden wir uns den Herausforderungen eines Kletterwaldes stellen und viel Spaß an einem Geländespiel haben. Am Samstag werden wir in Fulda ins Schwimmbad gehen. Mit den Teilnehmern ist das eine geniale Zeit!

Es grüßen euch ganz herzlich Clémence, Ulrike, Claudia, Mathias, Aurelien und Andreas

Mein Jahresrückblick – Lina

Als  ich an Deutschland gedacht habe, dachte ich an den Winter, die ernsten Leute, eine Fremdesprache und eine fremde Kultur, aber ich kann heute sagen, dass nicht alles, was ich gedacht habe, richtig war. Ich habe nette Leute kennengelernt. Der Winter kann sehr kalt sein, aber auch sehr schön. Die Sprache ist schwer, aber wenn du möchtest, kannst du sie lernen. Die Menschen sind nicht ganz so verschieden, z.B. sind  nicht die ganzen Deutschen pünktlich.

In der Anfangszeit war es nicht so leicht wegen der Sprache, aber danach konnte ich anfangen, mehr Sachen zu machen. Ich hatte mehr Vertrauen in mich und hatte mehr Begeisterung für meine Arbeit. Die ersten 4 Monate war ich in einem Deutschkurs. Dort habe ich Leute aus verschiedenen Ländern kennengelernt. Ich konnte auch die Möglichkeit, verschiedene Aktivitäten mit zu machen, finden, bei denen ich viele besondere Leute auch aus verschiedenen Ländern kennengelernt habe.

In diesem Jahr lebte ich in eine WG mit 6 Deutschen und 2 Franzosen zusammen. Das ist eine sehr interessante Erfahrung. Ich konnte etwas von diese 8 Person Kennengelernen. Wir lebten mit eine Familie mit unsere Problemen, aber immer mit Respek und haben wir eine Lösung gesucht.

Um ehrlich zu sein, habe ich meine Arbeit am Anfang ein bisschen langweilig gefunden: Wir hatten nicht zu viel Kinder die, die da waren, haben immer gestritten. Danach haben wir verschiedene Systeme für eine besserw Gemeinschaft zwischen den Kindern benutzt. Ich glaube, dass es heute besser ist, wir haben mehr Kinder und nicht so viele Probleme. Heute machen wir mehr Aktitivität zusammen, wir haben mehr Spaß und die Kinder sind mehr motiviert.

In der letzte Monaten, habe ich in verschidenen Camps gearbeitet. Die erste Pferdfreizeit mit Kinderm. Ich finde, dass diese eine tolle Freizeit war, weil ich die Möglichkeit mehr Dinge zu tun gehabt habe. Ich habe ein Thema, ein Andacht und ein Workshop gemacht. Die Kinder waren sehr nett und sehr motiviert. Mein zweites Camp war mit Jugendlichen. Ich glaube, dass dieses das beste Camp war, weil wir viele Aktivitäten gemacht haben. Außerdem konnten wir eine gute Beziehung mit die Teilnhemern aufbauen. Das letzte Camp und mit sehr viel mehr Leuten war die Zeltstadt. Ich finde, dass das ein schönes Camp war:  Zeit mit Gott und auch um viele Leute kennenzulernen.

Dieses Jahr war eine sehr schöne Erfarung für mich. Mir wurde in verschiedenen Aspekten meines Leben geholfen. Zum Beispiel meine starke Beziehung mit meiner Familie, ich vertraue Gott mehr und lasse die schwer Situationen  in seinen Händen, ich habe meine Ideen über Deutschland und die Deutschen verändert. Diese Erfarung hat mir geholfen, mehr tolerant, geduldig und Sebstgefällig zu Sein. Auch konnte ich mehr Dinge über mich lernen ,die ich vorher nicht kannte. Ich kann sagen, dass das ein besonders Jahr war.

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Kolumbianerin hilft dem CVJM – aus der TA

Positives Fazit am Ende des Austauschjahrs

Lina Alexandra Lopez Angel aus Kolumbien macht ein Austauschjahr beim CVJM. Foto: Holger Wetzel

„Erfurt. Ihr erster Auslandsaufenthalt dauert gleich ein ganzes Jahr und führt zu einem anderen Kontinent: Lina Alexandra Lopez Angel aus Kolumbien kam im vergangenen August nach Erfurt, um ein Austauschjahr beim christlichen Jugendverband CVJM zu absolvieren.

Mit anderen Freiwilligen im Auslandsjahr wohnt die 24-Jährige in einer Wohngemeinschaft im Rieth und hat sich längst an das Leben in Erfurt gewöhnt. „Es gibt Unterschiede, vor allem beim Essen, aber auch viele Gemeinsamkeiten“, sagt sie.

Das gilt für den Alltag, aber auch für die Menschen und besonders die Kinder, mit denen sie sich täglich beschäftigt. „In Kolumbien sind die Kinder offener“, erzählt Lina. „Hier sind sie am Anfang manchmal etwas zurückhaltend.“

 Aber nur am Anfang. Im Kindercafé des CVJM an der Magdeburger Allee ist Lina inzwischen die beste Freundin der Kinder und Jugendlichen. In den Ferien hilft sie jeden Nachmittag in der Ferienbetreuung – beim Klettern, in der Fahrradwerkstatt, beim Basteln und Spielen.

Auch bei den Kollegen ist sie beliebt. „Wir können uns immer auf Lina verlassen“, sagt Markus Süpke, der CVJM-Sekretär für die Jugendarbeit. Die Kolumbianerin arbeite selbstständig und bringe viele kreative Ideen in das Ferienangebot mit ein. „Sie hat viel Erfahrung mitgebracht und hier viel Erfahrung gesammelt“, sagt Süpke.

In ihrer Heimat in der kolumbianischen Kaffee-Region arbeitet die junge Frau seit neun Jahren bei einer Partnerorganisation des CVJM. In der Gemeinde Circasia im Departement Quindio ist sie die Koordinatorin der zumeist jugendlichen Freiwilligen, die sich um die Kinder der Region kümmern und Freizeitangebote machen.

Mit der Partnerorganisation in Quindio pflegt der Erfurter CVJM seit Jahren eine lebendige Partnerschaft mit regelmäßigem Austausch. Lina kam gern nach Erfurt und hat die Entscheidung nicht bereut. „Ich habe viele nette Leute kennengelernt“, erzählt sie. Klischees sind oft falsch, lernte sie zudem. „Auch Deutsche können unpünktlich sein“, sagt Lina und lacht.

Neben der Nachmittagsbetreuung der Ferienkinder half sie in der Schulzeit auch mit, die Pausenbetreuung in der Integrierten Gesamtschule durchzuführen. Ab morgen nimmt sie am christlichen Siloah-Camp im Landkreis Gotha teil – es ist bereits das dritte Feriencamp des CVJM, das sie begleitet.“

 Holger Wetzel  /  20.07.17   

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CVJM Erfurt in Sanary

Seit ein paar Tagen sind wir nun schon in „Sanary sur mer“. Hier trafen wir uns auf einer Konferenz des DFJW unter dem Thema: „Internationaler Jugendaustausch und kulturelle Vielfalt“. Ziel war es, dass wir uns über die vergangenen und zukünftigen Projekte austauschen. Dabei trafen sich Personen aus den CVJM Malta, Italien, Frankreich, Deutschland, Transilvanien und Armenien. Es war ein vielsprachiger Austausch, der durch viele Sprachanimationen sehr gefördert wurde.

Dabei konnten wir Sanary kennen lernen. Sanary ist eine wunderschöne Hafenstadt am Mittelmeer mit vielen tollen Kleinigkeiten, die es zu entdecken gilt. Dabei ist nicht nur das Gelände des „Centre Azur“ gemeint, sondern auch der tolle Hafen, die Strandgegend, sowie die Innenstadt mit ihrer Kirche, dem Theater und anderen kleinen Orten.

Das Centre Azur ist sehr aktiv im Bereich internationaler Begegnungen und internationalem Jugendaustausch. Die Gegend bietet also ideale Vorraussetzungen für unsere Tandemfreizeit im August. Wir freuen uns bereits jetzt auf die Tandemfreizeit, die zum Teil hier in Sanary stattfinden wird.

Mein Kolumbien-Abenteuer

Hallo ihr Lieben. Hier ist Sarah und wie euch Niklas schon berichtet hat, durften wir für drei wundervolle Wochen Kolumbien kennen lernen. Auch für mich war es ein riesen Abenteuer und ein Auf und Ab der Gefühle. Ich war echt gespannt auf das völlig fremde Land, die Natur, die Menschen und anderen Mentalitäten und gleichzeitig wusste ich, dass ich mein Zuhause vermissen werde und einfach nicht Spanisch sprechen kann.
Die meisten wissen, dass ich echt kommunikativ bin. Mich mit Menschen zu unterhalten, bedeutet mir unfassbar viel und macht für mich auch einen Großteil der Erfahrungen aus. Am meisten bekommt man eben doch durch persönliche Gespräche mit. Deswegen war ich zu Beginn der Freizeit etwas bedrückt, dass alle so gut Anschluss fanden, die Spanisch sprechen konnten. Doch dann kam die erste Aktion mit Kindern in Circasia und denen war das völlig egal. Mit Händen und Füßen oder der super lieben Übersetzungshilfe der Freiwilligen vor Ort, war nichts zu schwer. Ich war total erleichtert und konnte richtig aufblühen. Die Kinder haben die TEN SING-Spiele, die ich aus Deutschland mitgebracht hatte geliebt und auch die restliche Planung funktionierte reibungslos. Das hat mir einmal mehr gezeigt, dass Offenheit und Spontanität einfach viel Wert sind und man auch ohne Sprache zurecht kommt.
Außerdem durfte ich auf einer fünfsaitigen Gitarre spielen, was niemanden interessiert hat oder die übergroße Gastfreundschaft der Kolumbianer genießen. Ich hab aus der Zeit in Kolumbien viele Erfahrungen und neue Freunde mitgenommen. Kann euch nur empfehlen auch mal einen Abstecher in dieses wundervolle Land zu machen. Der YMCA dort nimmt euch mit offenen Armen auf. Alle weiteren Bilder und Berichte findet ihr auf der Internetseite des CVJM Thüringen. Viel Spaß beim stöbern.

Niklas berichtet aus Kolumbien

Hallo, hier ist Niklas, der Trainee aus dem Kindercafé. Ich hatte die Ehre eine Jugendbegegnungsfreizeit in Kolumbien erleben zu dürfen. Dort haben wir so viel erlebt und so viele tolle Menschen kennengelernt, dass ich mir erstmal überlegen muss, was ich euch erzähle. Zum Anfang muss ich sagen, dass ich überhaupt kein Spanisch sprechen konnte. Jetzt, nach der Reise, kann ich es ein bisschen, was ich total cool finde. Außerdem haben wir dort einen Gottesdienst erlebt, das war eins meiner Highlights! Wahnsinnig gefühlvoller Lobpreis und eine ziemlich vollgepackte Predigt, welche extra für uns übersetzt wurde. Des Weiteren haben wir viele Kaffeeplantagen gesehen und auch eine besucht, was mich als großen Kaffeeliebhaber echt gefreut hat. Deswegen hab ich mir auch zwei Kilogramm mitgebracht. Die Plantage, welche als Touristenziel bekannt ist, nennt sich Recuca. Dort bekamen wir als erstes eine Führung durch die Anlage mit sehr interessanten Erklärungen zu dem jeweiligen Wachstumsstadium bzw. Produktionsschritt der Pflanze. Zwischendurch gab es dann leckeren Kaffee für alle. Am Ende musste unsere Gruppe einen traditionellen Tanz in der typischen Kleidung der kolumbianischen Kaffeepflücker lernen, das war echt lustig.  So, ich glaub, ich hab genug erzählt. Vielleicht findet ihr bei Sarah noch ein paar Geschichten zu Aktionen mit Kindern und Jugendlichen. Ebenso könnt ihr auf der Internetseite des CVJM Thüringens nachschauen, dort haben wir einen Blog über unsere Reise geschrieben.

 

Seminar „Engagement“

Es ist nun schon eine kleine Weile vergangen, dennoch möchte ich euch von etwas Tollem berichten:

Ende November trafen sich 20 Jugendliche hier in Erfurt zu einem internationalen Freiwilligenseminar. Alle Teilnehmer absolvieren ihr Freiwilliges Jahr entweder innerhalb des YMCA Frankreich, dem YMCA Russland oder dem CVJM Deutschland. Thema des Seminars war „Engagement“. So unterhielten wir uns sehr intensiv über unsere Einsatzstellen und besuchten diverse Einsatzstellen hier in Erfurt. Wir schauten  uns unter anderem das aktuelle Trainee-Programm des CVJM Thüringen an, besuchten TenSing Erfurt, führten eine Quartiersbegehung mit dem lokalen Quartiersmanager, durch das Blechbüchsenviertel in Erfurt, durch und schauten uns das Jesus-Projekt auf dem Roten Berg an. Eine Herausforderung stellte natürlich die gemeinsame Sprache dar, auf welche wir uns einigten. Wenn Englisch, Hände und Füße nicht mehr reichten, half immer eine andere Person aus. Doch auch Freizeit kam nicht zu kurz. Ein Ausflug nach Weimar mit individueller Stadterkundung, sowie ein Besuch des Erfurter Weihnachts-marktes halfen beim Abschalten zwischen den verschiedenen Workshops.

Ein großer Dank gilt allen, die dieses Seminar möglich gemacht haben.

Markus