Freiwillige: Oranoos

Hi, 
mein Name ist Oranoos Barakzay, ich bin 20 Jahre alt und mache für ein Jahr mein FöJ an der IGS Erfurt.
Afghanistan ist mein Heimatland.
Meine Hobbys sind Upcycling, nähen, fotografieren und so weiter.
In meiner Freizeit helfe ich gerne anderen Menschen, weil mich das glücklich macht. Zum Beispiel beim Arzt- und Behördentermine.
Ich bin gern mit anderen Menschen zusammen.
Ihr könnt mich im Schülerclub, im Team 5 oder im Spieleschuppen finden.

Ich freue mich Euch persönlich kennenzulernen.

Eure Oranoos Barakzay

Paris – London YMCA175

Mit dem Fahrrad zur Geburtstagsfeier

Sonntag 28. Juli
Nach einer unruhigen Nacht noch schnell fertig gepackt und ab geht es zum Bahnhof. Der ICE ist pünktlich und ab Frankfurt fahren wir mit dem TGV weiter. Wir kommen pünktlich in Paris an, wo uns schon Tristan erwartet. Erstmal zum Hotel und dort Lukas2 aus Dortmund treffen, mit dem wir das Zimmer teilen. Da heute die Tour de France in Paris ankommt, beschließen wir mit der Metro zum Champs-Élysées zu fahren. Viele Menschen erwarten die Fahrradfahrer und es herrscht Volksfeststimmung. Lukas1 wollte unbedingt den Eifelturm sehen, deshalb liefen wir in Richtung Arc de Triompheund weiter zum Eifelturm und durch die Tuilerien wieder zurück. In den Tuilerien trafen wir noch zwei Studienkolleginnen von Tristan, mit denen wir ein Glas Wein tranken und uns über die Erfahrungen in Deutschland und Frankreich austauschten. Gegen 11 waren wir zurück im Hotel. Wir sind ca. 17 km gelaufen und freuten uns aufs Bett.

Montag 29. Juli
9:15 Treffpunkt Place de la République. Paris ist groß und selbst wenn man einen Treffpunkt verabredet, muss man sich noch finden. Nach einigem Suchen und dank Handy fanden wir uns auch. Jetzt mussten die Fahrräder flott gemacht werden und nachdem die letzten Teilnehmer eintrafen, wurde noch ein Gruppenfoto gemacht. Los ging es der Seine entlang, durch die Vororte von Paris zu unserem ersten Tagesziel. Bei einem Palais mit herrlichen Aussicht auf Paris und beim Chatau de Gisor wurden Pausen eingelegt. Bei ca. 30 Grad war das auch dringend nötig. Kurz vorm Ziel gab es noch einen Zwischenstopp in einem Freibad. Hier konnten wir uns etwas abkühlen. Leider kamen nicht alle in den Genuss der Abkühlung, da man nur mit enganliegender Badehose ins Wasser gelassen wurde. Auf dem Zeltplatz angekommen, erwartete uns schon das Logistikteam mit dem Essen und zwei Massageliegen für das leibliche Wohlbefinden. 

30. Juli
Die erste Nacht im Zelt verlief ganz ruhig. Der Morgen brachte etwas kühlere Temperaturen. Das war auch gut so, denn es warteten 85 km durch bergiges Gelände auf uns. Mit gut geplanten Pausen war die Strecke auch für alle machbar. Die Wolken schickten uns immer mal wieder kleine Schauer, die eine nette Abkühlung boten. Als Lohn der Mühen, sollte es abends Pizza geben. Mit Mobilisierung der letzten Kräfte kamen wir auf dem Zeltplatz an. Nach dem Duschen sollte es Pizza geben, doch zunächst gab es ein Gewitter. Jeder brachte sich so gut wie möglich in Sicherheit. Der Laderaum des Begleitfahrzeugs bot einigen von uns ein trockenes Plätzchen. Mit Musik etwas bzu trinken, ließ es sich hier gut aushalten. Nachdem der Regen etwas nachgelassen hatte, versorgten uns unsrer Schweizer mit Pizza. Nachdem der Regen aufgehört hatte, konnten die letzten Zelte aufgebaut werden, um die müden und satten Fahrradfahrer für eine weitere Nacht zu beherbergen.


31. Juli 
Der Morgen beginnt mit einem kleinen Energizer. Alle lieben den Bannanenshake! Weiter geht es auf der Avenue Verte durch die Hügel der Normandie. Vorbei an gelben Feldern, kleinen Dörfern mit typischen Häusern und bunten Blumen am Wegesrand. In einem kleinen Dorf machen wir Mittagspause an einem Waschplatz. Hier soll der Sage zu folge eine Mutter ihren Sohn an den Teufel verkauft haben, um damit ihrer Kranken Tochter das Leben zu retten. Nachdem die Tochter wieder gesund war, wollte sie ihren Bruder vom Teufel zurückholen. Mit 2999 Tropfen Wasser aus dem Nachbardorf und einem Tropfen ihres Bluts, öffnete sich am Waschplatz das Tor zur Hölle. Der Teufel willigte unter der Bedingung, dass das Mädchen ihn heiratet dazu ein den Bruder freizulassen. Die Schwester bestand darauf, dass die Hochzeit am Waschplatz stattfinden sollte. Damit war der Teufel einverstanden. Bei der Hochzeit stieß die Braut den Teufel ins Wasserbecken des Waschplatzes, worauf hin der Teufel verschwand und sich in Algen verwandelte. Noch heute sollen am Jahrestag des Ereignisses Algen im Wasser zu sehen sein. Frisch gestärkt ging die Tour weiter. Die Strecke verlief relativ eben auf der ehemaligen Bahnstrecke, die in einen Fahrradweg umgewandelt wurde. Nach gut 75 km waren wir fast am Ziel. Nur ca. 5km Steigung trennten uns von unserem nächsten Campingplatz. Wir quälten uns den Berg hoch und wurden wieder von unserem Serviceteam mit Essen und Massageangebot empfangen.


1. August
Zeitig aufstehen war angesagt. Um 10 Uhr müssen wir an der Fähre sein. Der Berg von gestern ist das Gefälle von heute! In Windeseile sind wir wieder auf unserem Fahrradweg. Nur 20 km bis Dieppe. Vorbei an schön gestalteten Gärten und Häusern, Sommerblumen und dem Ausblick auf die Burgruinen von Dieppe. Leider mussten wir uns am Bahnhof von Dieppe von unseren Physiotherapeutinnen verabschieden. Sie haben einen tollen Job gemacht! Am Hafen wurden die Fahrräder verladen und ab ging’s auf die Fähre. Die ruhige Überfahrt wurde durch gratis Wifi verkürzt. Die englische Küste grüßte schon von Weitem mit ihren Kreidefelsen. Newport ist unser Zielhafen. Von da aus fahren wir ein Stück die Küste entlang nach Seaford. Von hier wandern wir ein Stück die Steilküste entlang zu den Seven Sisters. Von einem Parkplatz werden wir vom YMCA Eastbourn abgeholt. Der YMCA begrüßt uns mit einen leckeren BBQ.

 
2. August
Vor uns liegen ca. 50km bis zum nächsten Campingplatz. Bevor es losgeht bummeln wir noch etwas durch Eastbourne. Der Nachmittag war dann nicht mehr so gemütlich. Unsere Strecke führte über einige Hügel, was uns an unsere Leistungsgrenze brachte. Sehr erschöpft erreichten wir den Zeltplatz, wo schon zu unserer Freude ein leckeres Essen auf uns wartete. Bei einem Lagerfeuer ließen wir den Abend ausklingen.

3. August
Wir können etwas länger schlafen und in Ruhe frühstücken. Nach dem Frühstück gibt es noch ein Europaquiz und dann auf die letzte Etappe Richtung London. Wir werden vom YMCA Crawley herzlich willkommen geheißen. Der Tisch ist gedeckt und wir essen gemeinsam mit den Bewohnern des YMCA Fisch and Chips und andere leckere Spezialitäten. Danach geht es gemeinsam zum Bowling. Der Abend klingt mit Gesprächen bis in den Morgen aus. 

4. August
Nach dem Frühstück sprechen wir über die Pariser Basis. Wir wollen sie schließlich heute an die Präsidentin des YMCA England überreichen. Ein Dokument das nun auch schon 164 Jahre alt ist, muss erklärt und besprochen werden. 
Heute geht es in die Londoner City. Unser Plan ist ein Video vorm Buckingham Palast zu machen. Womit wir nicht gerechnet hatten ist ein riesen Radsport Event. Viele Straßen sind gesperrt und somit unsere geplante Route nur über Umwege erreichbar. Vom Buckingham Palast sind es nur noch 15 km bis zum ExCeL Center, aber die Umleitungen und gefühlt 1000 rote Ampeln bringen unseren Zeitplan völlig durcheinander. Kurz vor 18 Uhr treffen wir endlich ein. Wir werden mit Applaus begrüßt und sofort bringen wir die Fahrräder in die Halle. Der Ablauf der opening ceremony ist fest geplant. Kurz vorm Schluss werden wir die Pariser Basis übergeben.
Über 3000 CVJMer aus vielen Länder sind gekommen! Die Stimmung ist toll und die Geburtstagsparty beginnt. Nach den Keynotes werden die Fahnen von 119 Länder hereingetragen. Dann sind wir dran. Mario hat ein Video unserer Tour gemacht. Als es auf den Riesenleinwänden zu sehen ist, komen wir mit den Fahrrädern zur Bühne. Wir wurden bejubelt und Louis aus Frankreich überreichte das gerahmte Original der Pariser Basis. Zum Schluss gab es noch Gebet und Segen und die Möglichkeit Leute aus aller Welt zu treffen. Davon wurde reichlich Gebrauch gemacht! Aber wie heißt es: Wenn es am Schönsten ist, soll man aufhören! Der Abschied von der Gruppe viel schwer. Wir haben viel gemeinsam erlebt. Aber die nächsten internationalen Projekte sind schon in Planung. Gelegenheiten, um sich wieder zu sehen. Im Hotel wartet seit einer Woche endlich wieder ein richtiges Bett auf mich.


5. August 
Die Party geht weiter aber heute Mittag bringt mich der Eurostar durch den Tunnel wieder nach Hause. Gelegenheit die Woche nochmal Revue passieren zu lassen und etwas Schlaf nachzuholen.

Jugendbegegnung Deutschland-Frankreich- Russland „Volunteering“

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In der Woche vor Ostern trafen sich CVJMer aus drei Ländern, um gemeinsam über ehrenamtliche Mitarbeit zu diskutieren. Wie kann ich mich in die Gesellschaft einbringen und was kann ich verändern? Welchen Beitrag kann ich zur Umsetzung der Agenda 2030 leisten? Globale Themen umgesetzt in konkrete Ideen! Daneben Treffen mit lokalen Politikern und die kulturelle Vielfalt Thüringens kennenlernen. Es war eine sehr intensive Zeit, die unser Verständnis für einander verbessert hat. Das DFJW macht solche Projekte möglich und wir freuen uns auf ein Wiedersehen in Rußland!

Trainee-Rückblick: Natalie

Jetzt sind doch tatsächlich schon 9 Monate meines Trainee-Jahres vorbei!

Wenn ich zurückdenke ist da so vieles passiert. Nach den ersten erlebnisreichen Monaten und den Weihnachtsferien ging es direkt weiter. Ich war bei verschiedenen Messen in Stuttgart und Erfurt und habe meine JuLeiCa bekommen. In den Winterferien habe ich bei Kidsgames mitgearbeitet und direkt danach sind wir Trainees zu einer Jugendbegegnung nach Kolumbien gefahren.  Für mich war das nicht nur eine total schöne Erfahrung sondern auch ein toller Abschluss des ersten halben Jahres. Als ich zurückgekommen bin, habe ich festgestellt dass ich als Trainee schon vieles geschafft habe und sich die Abläufe im Kindercafé und in der IGS eingespielt haben.

Im März konnte ich also motiviert und mit neuen Zielen weitermachen: Zusätzlich zu meinem „normalem Alltag“ übernehme ich nun Aufgaben und starte neue Projekte, wie zum Beispiel meinen eigenen Workshop. In den Osterferien habe ich wieder beim Ferienprogramm mitgearbeitet und war bei einer trinationalen Jugendbegegnung. Dort konnte ich, genau wie in Kolumbien, Menschen aus den verschiedensten Ländern (in dem Fall aus Russland und Frankreich) kennenlernen und internationale Beziehungen aufbauen.

Im zweiten Halbjahr hatte sich auch in der WG einiges geändert. Mirjam und Andrea sind ausgezogen und wir haben eine neue Mitbewohnerin bekommen. Anfang Mai ist Tristan eingezogen und jetzt organisieren wir zu siebt unser WG-Leben. Die WG ist zu meinem Zuhause geworden und meine Mitbewohner zu meinen Freunden.

Und dann ist da auch noch TenSing – eine Gruppe, in die ich nicht nur direkt superlieb aufgenommen wurde, sondern mit der ich jede Woche Spaß haben kann und in der ich mich einfach wohlfühle. 

Die letzten drei Monate haben angefangen und damit werden wieder neue Herausforderungen auf mich zukommen. Das Schuljahr geht zu Ende und die TEN SING-Show steht an. In den Sommerferien finden dann auch viele Freizeiten statt.

Ich bin sehr gespannt, was jetzt noch passiert und ich habe mir fest vorgenommen, auch die letzten Monate meines ganz besonderen Jahres zu genießen und das Beste rauszuholen 🙂

Eure Natalie

neu im CVJM – Tristan

Hallo ! (dt. Version unten)

Je m’appelle Tristan et cela fait maintenant 10 jours que j’habite à Erfurt.

Après l’obtention d’une licence en sciences de gestion, j’ai décidé de m’engager un an en service civique afin de me rendre utile pour les autres et pour améliorer mon niveau d’Allemand par la même occasion.

L’appréhension initiale s’est rapidement dissipée; tout ici me plaît et j’ai la chance d’être bien entouré.

Je vis en colocation avec 5 jeunes venant d’horizons divers : il y a deux allemandes, un allemand, une argentine ainsi qu’une colombienne.

Cette richesse culturelle est le motif principal de ma venue en Allemagne. Ici, j’ai le sentiment d’apprendre quotidiennement sur les autres et aussi sur moi même : être membre du « Trainee program » me confère le temps nécessaire à l’introspection et cette quête spirituelle m’apaise.

Au sein de l’association YMCA, je me sens d’ores et déjà intégré ; Les gens sont attentionnés, patients (lorsque j’ai des difficultés avec la langue), positifs et toujours motivés.

Côté travail, tout se passe bien. Les projets qui me sont proposés m’enthousiasment et je suis déterminé à mener à bien ma mission.

Je n’oublie pas que chaque jour se présentent de nouvelles opportunités.

Tristan.

Hallo !

Ich bin Tristan und wohne in Erfurt seit 10 Tagen.

Nach Erhalt ein BWL Bachelor, wollte ich mehr Zeit fur die Anderen geben und gleichzeitig mein Deutsch verbessern. Deswegen habe ich beschlossen ein freiwiliges Jahr in Deutschland zu machen.

Die Anfangsbesorgnis ist schon weg, alles gefällt mir hier und ich fühle mich glücklich weil ich gut aufgehoben bin.

In meiner WG wohnen 5 Jungen von verschiedene Ländern : drei sind Deutsch, ein ist Argentinien und die letzte ist Colombien.

Diese Kulturelle vielfalt ist den Grund meines Kommens im Deutschland.

Hier habe ich das Gefühl, dass ich jeden Tag nicht nur von den Anderen sondern auch von mir lernen kann: Mitglieder von « Trainee Program » sein lass mich notwendig Zeit für Introspection und diese spirituelle Suche beruhigt mich.

Innerhalb des CVJM, ich fühle mich integriert. Die Leute sind aufmerksam, geduldig (wenn ich schwierigkeiten mit der Sprache hab), positiv und immer motiviert.

Alles ist gut auch mit meinen Arbeit. Die Projekte begeistern mich und ich bin motiviert um meinem Aufgaben erfolgreich nachzukommen.

Tschüss !

Tristan.

Deutsch-Französische Sommerfreizeit

Vom 7. bis 14 Juli treffen sich 10 französische und 10 deutsche Jugendliche (12-14 Jahre) im Thüringer Wald. Wir verbringen eine Woche gemeinsam in Hoheneiche. Dort wollen wir gemeinsam Klettern, Kanufahren und nach Gold suchen. Dabei erfahren wir viel über einander und können nebenbei die Sprache unserer Nachbarn besser kennenlernen. Wir erleben die Natur und können überlegen, wie wir uns gemeinsam für eine Zukunft einsetzen, in der die Natur geschützt wird und wir als Freunde in Europa zusammenleben.

Anmeldung: https://www.cvjm-reisen.de/website/de/reise?id=1710

Und wem es gefallen hat: Nächstes Jahr treffen wir uns in Frankreich!

Rückblick Trainee Valentina

Ende letzten Jahres hatte ich eine tolle Zeit mit anderen Freiwilligen aus Südamerika, in der wir Spaß und unvergessliche Momente hatten. Nach einer Pause nahm ich meine Routine im CVJM Erfurt wieder auf. Die anderen Trainees und ich haben die JuLeiCa – Fortbildung abgeschlossen; dort haben wir viel gelernt, um mit Kindern zu arbeiten.
In den Winterferien hatten wir eine Woche lang Programm mit den Kindern bei KidsGames, wo sie von Gott hörten und spielten. Während meine WG-Mitbewohner in Kolumbien waren, traf ich die ausländischen Freiwilligen bei einem Halbjahresseminar. Es war sehr wichtig, weil wir auch die Freiwilligen trafen, die bald ein soziales Jahr in Amerika verbringen werden und wir ihnen etwas über unsere Kulturen erzählen konnten.

Der Frühling kommt und es gibt verschiedene Aktivitäten für die Kinder im CVJM wie Hüpfburgen, Menschenkicker und Ausflüge in die Stadt. Ich bin sehr gespannt auf die nächsten Aktivitäten, die wir haben.

Eure Valentina

mein Team beim Halbjahres-Seminar
Begegnung mit den Freiwilligen, die im vergangenen Jahr in Bogota – Kolumbien waren
WG-Fotoshooting im Februar
„Menschenkicker“ mit den Kindern
Vortrag über Kolumbien